Brandschutzpläne

Unsere Leistungen im Überblick:

  • Paper-to-CAD: Vektorisierung von Papierpläne. Grundrisse und Pläne in Layertechnik und CAD Qualität.
  • Vermessung von Räumen und Gebäuden.
  • Vor Ort Aufnahme der räumlichen Gegebenheiten und deren Änderungen. Aufnahme der brandschutztechnischen Einrichtungen, sowie der Notausgänge und Fluchtwege, Zugänglichkeit von Grundstück und Gebäuden, Raumnutzung und -aufteilung, Türöffnungseinrichtungen und Bereichen mit besonderen Gefahren.
  • Neben der bundesweit geltenden DIN 14095 werden auch Ihre spezifischen regionalen Mindestanforderungen eingearbeitet. Ohne die erfolgt keine Freigabe.
  • Vorabzüge und Genehmigungspläne sind bei uns Standard.
  • Abstimmung mit der zuständigen Feuerwehr und Behörden.
  • Alle Pläne werden nach aktueller Norm erstellt und weiterverarbeitet.
  • Alle erforderlichen Mehrfertigungen sind satzweise in Ordnern zusammengefasst, auch die Folienexemplare für die Feuerwehr.
  • Falls Sie für Ihr Objekt eine exlusivere Ausfertigung wünschen, sprechen Sie uns an, wir finden auch für Ihre Vorstellungen das richtige Design.
  • Montage vor Ort.

Flucht- und Rettungsplan nach  DIN ISO 23601

Ein Flucht- und Rettungsplan ist ein Dokument, das der Darstellung von Flucht- und Rettungswegen dient und dem Betrachter den Weg zum nächstmöglichen Ausgang ins Freie bzw. zu einem sicheren Ort anzeigen soll. Er ist an gut sichtbaren Stellen von Gebäuden und großflächigen Anlagen anzubringen und soll zusätzlich eindeutige Anweisungen zum Verhalten im Gefahr- oder Katastrophenfall darstellen.

 

Ein Flucht- und Rettungsplan besteht aus einem auf des Wesentliche reduzierten Grundriss eines Geschosses bzw. Lageplan einer großflächigen Anlage. Er muss graphische Darstellungen enthalten von

  •     den Gebäudegrundriss oder Teile davon,
  •     den Verlauf der Flucht- und Rettungswege,
  •     die Lage der Erste-Hilfe-Einrichtungen,
  •     die Lage der Brandschutzeinrichtungen,
  •     die Lage der Sammelstellen,
  •     den Standort des Betrachters.

Darüber hinaus sind die Regeln für das Verhalten im Brandfall und das Verhalten bei Unfällen eindeutig und in kurzer, prägnanter Form dargestellt.

Für Bauherren sowie die Betreiber von Gebäuden und großflächigen Anlagen besteht eine gesetzliche Verpflichtung zur Anbringung von Flucht- und Rettungsplänen, "wenn Lage, Ausdehnung und Art der Benutzung der Arbeitsstätte dies erfordern" (§4 Abs. 4 Arbeitsstättenverordnung v. 20. Juli 2007). Nähere Angaben zu den Inhalten und der Ausführung von Flucht- und Rettungsplänen werden in den Arbeitsstättenrichtlinien ASR A1.3 und ASR A2.3 gemacht.

Feuerwehrplan nach DIN 14095


Der Feuerwehrplan dient den Einsatzkräften der schnellen Orientierung im Gebäude. Er gibt Aufschluss über Angriffswege, Löscheinrichtungen und Gefahrenschwerpunkte sowie Brandlasten.
Die Informationen für die Feuerwehr müssen fachlich korrekt und möglichst verständlich gestaltet sein. Die Feuerwehrkräfte vor Ort müssen den besten Weg zur Löschung eines Brandes schnell erfassen können.
Alle Feuerwehrpläne werden grundsätzlich mit der zuständigen Feuerwehr bzw. Brandschutzdienststelle abgestimmt.

Feuerwehr-Laufkarten nach DIN 14675


Feuerwehrlaufkarten haben den Zweck, der Feuerwehr bei Alarmauslösung den Weg von der Brandmelderzentrale bis zum ausgelösten Brandmelder aufzuzeigen.
Laufkarten werden überwiegend nach DIN 14675 und/oder nach Vorgaben der örtlichen Feuerwehr jeweils objektspezifisch angefertigt. Zu finden sind sie in der Nähe der Brandmeldeanlage in einem Aufbewahrungskasten.
Die Karten sind mit eine der Voraussetzungen zur Aufschaltung der Brandmeldeanlage bei der zuständigen Feuerwehr. Auf den Karten werden die Brandmelder jeweils einer Meldegruppe der BMZ, das Feuerwehrschlüsseldepot (FSD), der Gebäudezugang sowie der Standort der Brandmelderzentrale, die Übertragungseinrichtung, Feuerwehrbedienfeld,  Feuerwehranzeigetableau sowie alle für die Feuerwehreinsatzkräfte relevanten Einrichtungen eingezeichnet. Je Meldegruppe der BMZ wird eine Feuerwehrlaufkarte benötigt.

 

Brandschutzordnung


Als Brandschutzordnung wird eine Regelung für das Verhalten der Personen innerhalb eines Gebäudes oder Betriebes im Brandfall sowie für die Maßnahmen, welche Brände verhüten sollen, bezeichnet. Eine solche Regelung hat den Stellenwert einer Hausordnung beziehungsweise einer allgemeinen Geschäftsbedingung.
Die Brandschutzordnung gliedert sich in drei Teile

  • Teil A richtet sich an alle Menschen, die sich in dem Gebäude des Betriebes aufhalten. Dieser Teil umfasst in der Regel nicht mehr als eine DIN A4 Seite, ist an mehreren Stellen gut sichtbar ausgehängt und enthält die wichtigsten Verhaltensregeln im Brandfall.
  • Teil B richtet sich vor allem an die Mitarbeiter des Betriebes. Er enthält wichtige Regeln zur Verhinderung von Brand- und Rauchausbreitung, zur Freihaltung der Flucht- und Rettungswege und weitere Regeln, die das Verhalten im Brandfall betreffen. Teil B wird allen Mitarbeitern in schriftlicher Form ausgehändigt.
  • Teil C richtet sich an die Mitarbeiter des Betriebes, die mit Brandschutzaufgaben betraut sind (Fachkraft für Arbeitssicherheit, Sicherheitsbeauftragter, Brandschutzwart, Brandschutzbeauftragter u. a.). In diesem Teil wird dieser Personenkreis mit der Durchführung von vorbeugenden brandschutztechnischen Maßnahmen betraut.

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